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 Rangers of Ithilien

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BeitragThema: Re: Rangers of Ithilien   Di Sep 15, 2009 8:13 pm

Arnen wartete gespannt darauf, welchen Beruf nun Morwen ihm auserwählen wollte und er musste zugeben, er war in dieser Hinsicht völlig ohne Wünsche oder Erwartungen. Denn er hatte ihr nicht ohne Grund vorgeschlagen, in seines zukünftigen Standes zu betiteln. Der Waldläufer wusste wirklich nicht, was er denn hätte werden sollen. Bereits als Kind hatte er es nicht gewusst, war es nicht traurig, dass die Kinder bereits mit dem Gedanken aufwuchsen, dass es für sie nur das Soldatenleben geben würde? Dass sie nicht zu träumen wagten, sich nicht vorstellten, einmal Ritter zu sein oder Händler und ferne Länder zu sehen?

Aber wer sollte es verübeln? Es war mühsam, die Hoffnung zu erhalten und wurde mit jedem Jahr schwerer, als ob es ein Tagewerk sei, das sich tief in den Berg fraß. Irgendwann war die Ader erschöpft und das Suchen nach einer neuen würde den Aufwand nicht lohnen, wenn es keine Aussichten gab, einer neuen habhaft zu werden. Woraus sollten sie aber ihre Waffen schmieden, wenn nicht aus Hoffnung?

Als Morwen nun aber begann, ihm eine Antwort zu geben, lauschte der Hauptmann zuerst gespannt, ehe er die Worte und ihre Tragweite verstand und mit einem Mal spürte, wie ihm die Röte ins Gesicht schoss und er sich unwillkürlich mit der Hand den Kopf stützte, um diese kleine Peinlichkeit zu verbergen und nur hoffen konnte, dass der Schein des Feuers ihm noch weitere Dienste leistete.
Natürlich wusste auch Arnen, dass er ein Träumer war, tief in seinem Herzen. Aber es war ein entblößendes Gefühl, dass er vor der jungen Frau ein offenes Buch zu sein schien und er hatte doch seine Mühe damit, nicht gegen die Wahrheit aufzubegehren, wie man es gerne tut, wenn man ertappt wird.

So also lauschte Arnen ihr nach bestem Ermessen schmunzelnd und doch recht verlegen, bis sie ihm dann vorschlug, sein Heil im Gaukelwerk zu suchen. Dann nämlich konnte er das Lachen nicht mehr halten und nun erschallte seine Stimme durch die kargen Felsen, wenn sie auch freilich an Morwens helles Lachen nicht herankam.
"Ich soll also ein Gaukler werden, denn ein Narr bin ich bereits, wie?", bemerkte er amüsiert. "Das gäbe einen derben Spaß. Aber ich fürchte, ich tauge nicht zur Belustigung anderer, außer durch mein Ungeschick. Doch selbst dieses ist auf Dauer nur ermüdend, nehme ich an."
Nein, er nahm ihr die Sache keineswegs übel, ging viel mehr davon aus, dass sie es nun eben im Spaß sagte und in jenem Falle fand er keine Notwendigkeit darin, es negativ aufzufassen. Die Elbe aber vernahm er über all diesen Spaß nicht. Sie selbst waren zu laut, auch das Feuer und vielleicht wollte er sie gar nicht hören, unbewusst, weil das eine Unterbrechung seines Gespräches mit Morwen bedeutet hätte.

Denn freilich hätte Arnen, hätte er diese Bemerkung vernommen, nur schwerlich widerstehen können, nun weiterzufragen und hätte sie wohl doch gebeten, ihm endlich von den Wundern der Elben zu erzählen.
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Avari
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BeitragThema: Re: Rangers of Ithilien   Di Sep 15, 2009 8:59 pm

Morwen lachte mit ihm, so hell und klar wie zuvor, sie war froh das er nicht böse darüber war udn hörte über ihr gekicher die Elbin nicht sprechen.
"Einen Narr habt ihr euch selbst genannt" schmunzelte sie. "Aber... ich dneke ihr könnt schon belustigen... ich zumindest kann kaum mehr aufhören zu lachen.." sie amete einmal tief und lehnte sich dann wieder ein wenig zurück. Es war seltsam, seit Tagen reiste sie durch die Gegend seit Monaten war sie immer wieder in kleinere Schlachten verwickelt gewesen und hier, näher am feindesland als jemals zuvor fand sie das lachen wieder...
Sie blickte ihn freundlich an und doch spürte sie wie die müdigkeit ihr zusetzte. lange würde sie nichtmehr aufrecht sitzen können. Sie konnte sich ein gähnen nciht verkneifen udn wurde ein wenig rot. "entschuldigung" murmelte sie verlegen während sie auf ihren schoß blickte.
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Nessa Anwamanë

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BeitragThema: Re: Rangers of Ithilien   Fr Sep 18, 2009 3:21 pm

Nessa drehte sich um, als die beiden so laut lachten und sah sie an. Es tat ihr weh, dass sie wiedereinmal aussen vor war. Man schien sie zu ignorieren. Aber was haette sie auch sagen sollen? Sie haette gerne mitgelacht, aber Gedanken an die Zukunft verursachten bei ihr alles andere als froehliche Stimmung. Sie packte nun ihre Waffen aus, um sie zu pflegen und auch um das dumpfe Gefuehl zu vergessen, dass sie den Anwesenden voellig egal war, oder nur als laestiges Anhaengsel betrachtet wurde.
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BeitragThema: Re: Rangers of Ithilien   Fr Sep 18, 2009 6:48 pm

Arnen wusste selbst, wie sonderbar es anmuten musste, derart fröhlich zu sein. Immerhin saßen sie hier an dem letzten Ort in Mittelerde fest, an welchem er selbst gerne gewesen wäre und doch konnte der Waldläufer nicht anders, als sich von seinen Träumen mitreisen zu lassen und diese sogar zu teilen.
Nein, es war gewiss nicht normal, dass er derart freigiebig mit dem umging, was in seinen Gedanken zugegen war und er musste sich selbst über diese Vertrautheit wundern. Aber Arnen war niemand, der so misstrauisch gewesen wäre, diesen angenehmen Umstand nicht zu genießen.

"Nach gründlicher Selbstbetrachtung", erwiderte er scherzend, "muss ich zugeben, der Narr unterscheidet sich vom Hauptmann nur dadurch, dass er seinem Herren frei heraus sagen darf, was er denkt. Und unter diesen Umständen, das müsst Ihr gestehen, ist der Narr womöglich nicht schlechter bedient und hat vielleicht sogar mehr Einfluss auf die Geschicke des Reiches, als es jeder Feldherr besäße."
Das meinte Arnen durchaus ehrlich, auch wenn er aufrichtig seine Zweifel hegte, dass Denethor einen Narren nicht sofort von der Brücke werfen ließe. Aber so tief wollte er in die Politik nicht eintauchen und sie sprachen ja von der Zukunft. Diese nämlich enthielt, in Arnens Vorstellung zumindest, einen warmherzigen und friedfertigen Herrscher.

Als Morwen aber nun zu gähnen begann, musste der Waldläufer schmunzeln und stocherte etwas im Feuer, um dieses ein wenig mehr anzufachen. "Verzeiht", meinte er, "Ihr seid müde und ich halte Euch mit meinem Reden vom Schlafen ab. Legt Euch hin, Ihr habt Euch die Ruhe redlich verdient."
Damit erhob sich der Waldläufer und spürte, wie ohne das Feuer doch eine gewisse, aber nicht unangenehme Kühle auf seiner Haut zu spüren war. Dann wandte er sich an die Elbin und sagte zu ihr: "Auch Ihr solltet Euch etwas ausruhen, es genügt, wenn einer Wache hält und ich bin bei Weitem noch nicht müde."
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Avari
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BeitragThema: Re: Rangers of Ithilien   Fr Sep 18, 2009 8:46 pm

Morwen blickte enttäuscht drein als er ihr Gespräch so rasch abbrach, aber er hatte wohl recht es war Nacht und sie hätte nicht sehr viel Zeit zum schlafen, sie musste zugeben das sie seit langem mit niemandem mehr so offen hatte reden können. Sie schenkte ihm ein letztes warmes lächeln ehe sie sich wieder an den stein lehnte und beinahe augeblicklich einschlief.
zuerst ruhig, später aber von dunklen Träumen heimgwesucht.
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BeitragThema: Re: Rangers of Ithilien   Sa Sep 19, 2009 11:48 am

Nessa drehte sich aprupt um, ein wenig ueberrascht, dass man sie nun doch noch wahrgenommen hatte. Ausruen? Sie? Es gab keinen grund dafuer. Sie war nicht im geringsten muede.

"Ich glaube, ich habe Ruhe und Erholung weniger noetig als Ihr, Arnen."

Sie stand da und machte auch keine Anstalten, sich hinzusetzen. Sie nahm es auch Arnen uebel, dass er sie nur wahrnahm, um sie zu bevormunden, und ihr Befehle zu geben. Sie sah ihn direkt an und man konnte vergeblich nach einen Anzeichen von Muedigkeit suchen.
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BeitragThema: Re: Rangers of Ithilien   Mi Sep 23, 2009 8:25 pm

Morwen war inzwischen von ihrem Stein gerutscht und hatte sich am Feuer zusammengekauert ohne dabei aufzuwachen, obwohl sie schlief wirkte sie weder ruhig noch friedlich, sie urmelte wirre Dinge und dunkle Schatten huschten durch ihre Träume, was sie dazu brachte sich immer wieder umzudrehen.
Seltsam war ihr Traum denn sie konnte nicht daraus erweachen. Ein riesiges Auge aus Feuer das sie unbändig anstarrte und ihr mit grausiger Stimme fürchterliche Bilder zeigte oder sie befragte.
Zu gern wäre sie aufgewacht und hätte festgestellt das sie noch in Minas Tirith war oder irgendwo in Ithilien aber ihr Traum und die Bilder darin zeigten ihr das es diese Gegenden nichtmehr gab.... Schutt, Asche , Leichen nichts als Verderben und Tod und langsam liefen Tränen ihre Wangen hinunter während sie heftig Zitternd dalag und murmelte das dies nicht die wahrheit sein konnte.
An diesen einen satz klammerte sie sich wie ein ertrinkender der in letzter Minute den rettungsring fängt, das konnte nciht wahr sein... niemals... das würden die Menschen nicht zulassen..
oder doch?
Die Zweifel udn die Angst machten ihr Herz noch schwerer und der Schatten umklammerte sie mit eiserner Faust bis sie die Kälte fühlte und unendlich zu frieren begann.
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BeitragThema: Re: Rangers of Ithilien   Do Sep 24, 2009 12:28 am

Arnen hatte sich inzwischen doch in sein Schicksal gefügt, von seinen beiden unverhofften Begleiterinnen völlig missverstanden zu werden, sodass er, von Natur aus ohnehin ein recht nachgiebiger und wenig zu Jähzorn veranlagter Mensch, nun lediglich dazu neigte, sich zu fragen, wie er auf solcherlei Antwort reagieren sollte, um das Missverständnis, wenn schon nicht aufzuklären, dann doch wenigstens abzumildern.
Jedenfalls aber bemerkte er wohl, dass die Elbin seine Worte recht missverstanden haben musste. Denn er wollte lediglich höflich erscheinen und, das musste er zugeben, die Sache war an sich zwar keineswegs selbstlos, denn er brauchte nun doch ein wenig Zeit und Ruhe für sich, aber dennoch weder anzüglich gemeint, noch kritisierend. Er maßte sich nicht an, sie zu kennen, das war ja auch gar nicht nötig. Er wollte ja einzig das Nützlichste für alle bewerkstelligen. Aber dem war wohl nicht so gelegen.

So also nickte er nur auf ihre Worte, einsehend, dass ihr zu widersprechen wohl sehr unhöflich sein musste, und beschloss also, nachdem er sich an einen höheren Ort begeben hatte, von welchem er ansatzweise Aussicht auf das karge Land hatte, sich niederzusetzen und nachdenken, wobei er es ganz der Natur der Sache ließ, ob er nun einschlafen wollte, oder nicht.
Allerdings blieb er nicht lange an diesem Punkt, denn der Waldläufer war unruhig und seine Gedanken, obgleich sie keine Richtung verfolgten, ja weder Sinn noch klare Logik verstanden, waren schwermütig, ohne dass er erraten konnte, woher dieses kommen mochte.

Daher war Arnen dankbar, als undeutliche Geräusche ihn in seiner düsteren Stille störten und er diesen, der Neugierde und Besorgnis wegen, zu folgen gedachte. Er erhob sich und nachdem er den Blick über das düstere Land schweifen ließ, der übrigens so nicht viel half, denn schließlich sah Arnen in der Dunkelheit und diesem Wust aus Schatten nicht viel, kehrte er nun lautlos in die kleine Mulde zurück und bemerkte sehr schnell, dass die unruhig schlafende Morwen der Grund für seinen kleinen Aufbruch gewesen war.
Der Hauptmann wusste nun nicht so recht, wie er darauf reagieren sollte. Sie schien schlecht zu schlafen, aber vielleicht verging das bald, davon abgesehen, dass er es doch sehr unhöflich fand, sie nun zu wecken, ja dass sie ihm daraus womöglich wieder einen Vorwurf zu machen versuchte. Aber er wollte andererseits auch nicht die Elbin zu Rate ziehen, denn diese schien sich ebenso wenig dafür zu interessieren, weswegen er noch einen Augenblick abwartete, ehe er sich neben sie kniete und zögerlich eine Hand auf ihre Schulter legte.
Arnen wusste aus Erfahrung, dass Worte weniger erfolgreich waren und er wollte auch nicht zu laut sein. Deswegen rüttelte er sanft an ihrer Schulter, um sie so aus ihrem Alptraum zu befreien, der inzwischen doch recht heftig zu sein schien, denn kleine Tränen glitzerten über ihre Wangen.
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BeitragThema: Re: Rangers of Ithilien   Do Sep 24, 2009 8:00 am

Als sie eine Hand auf ihrer Schulter spührte fühlte diese sich kalt an, wie Schnee auf nackter Haut, so kalt das es schmerzte. Sie spürte das rütteln und der Schatten lies sie einen Moment los. Als sie wie ein Blitz aufschreckte hielt sie ohne zu zögern einen Dolch in Händen. Heftig zitternd und schwer nach Luft ringend sah sie sich um. Nochimmer liefen einzelne -Tränen übe ihre Wange und sie spürte den kalten Griff der sie umklammerte.
Als ihr gewahr wurde das nur Arnen neben ihr saß lies sie die Waffe fallen. Sie fühlte sich schwach und klein neben dem was sie eben gesehen hatte, das konnte kein normaler Traum gewesen sein dessen war sie sich sicher.
Sie rang nach luft und versuchte ihr schmerzhaft schlagendes Herz zu beruhigen während sie versuchte ihre wirren gedanken zu ordnen, es fiel ihr schwer zu sagen was wirklichkeit war und was sie geträumt hatte.
Kreidebleich sah sie Arnen an der sich gesorgt zu haben schien. "entschuldigt" sagte sie zittrig und wischte sich übers gesicht. Sie lehnte sich an den felsen denn selbst das aufrecht sitzen fiel ihr jetzt schwer, was war nur mit ihr passiert?
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Nessa Anwamanë

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BeitragThema: Re: Rangers of Ithilien   Do Sep 24, 2009 10:07 am

Nessa war ebenfalls nach oben gestiegen, um Wache zu halten, doch irgendwann beunruihgte sie etwas. Sie konnte einen Moment lang dn Finger nicht darauf legen. Schliesslich wusste sie, was es war. Der Dunkle Herrscher selbst hatte sich der schlafenden Morwen angenommen und ihre Traeume vergiftet, um Zweifel, Angst udn Verzweiflung zu saehen. Lautlos war sie entsprechend wieder nach unten gestiegen, doch bevor sie die junge Frau hatte erreichen koennen, war Arnen bereits bei ihr und weckte sie. Nessa selbst stand nur daneben. Schliesslich sagte sie leise zu Morwen, die sich langsam wieder im griff hatte:

"Der Dunkle Herrscher hat seinen Schatten ueber deinen Schlaf geleg, Angst und Verzweiflung zu saehen... udn Zweifel. Du hast gesehen, was passiert, wenn die freien Voelker Mittelerdes versagen. Doch noch besteht Hoffnung. Haltet Euch daran fest, Morwen, und vertreibt die dunklen Schatten aus Eurem Geist."

Zum ersten Mal, seid sie auf diese beiden gestossen war, trat ein kleines Laecheln auf ihr Gesicht. Es strahlte Waerme und Hoffnung aus. Doch konnte sie den beiden nicht von dem einen Ring erzaehlen, und der Reise, die dieser unternahm. Denn Sauron wuerde sonst die Chance haben, den schlafenden diese Information abzunehmen. Ein weiterer Grund, weshalb sie selbst nicht schlief, so nah am Feindesland.
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BeitragThema: Re: Rangers of Ithilien   Do Sep 24, 2009 11:32 am

Morwen konnte sich trotz der Worte der Elbin noch nicht beruhigen. Zitternd lehnte sie an dem Stein erschöpft von der grausigen Stimme und dem was sie gesehen und gefühltz hatte. Sie Zitterte jedoch nciht nur vor angst, sondern auch vor eisiger Kälte die sie durchfuhr.
Was wenn diese Bilder die wahrheit zeigten? Wenn die weiße Stadt fallen würde, aler Ruhm und glanz der Menschen tosend im Feuer der Dunkelheit verbrennen und herniedergehen würde?
Ihr blick war abwesend und die Worte der Elbin drangen nur wie ein flüstern zu ihr hindurch während sie löcher in die Luft startrrte.
Fast hatte sie das Gefühl immernoch in dem grausigen traum zu sein und den rauch förmlich riechen zu können.
Sie wollte atmen, ruhig und ihr Herz beruhigen um wieder klar zu denken aber das war nicht so einfach.
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BeitragThema: Re: Rangers of Ithilien   Do Sep 24, 2009 11:36 am

Nessa bemerkte auch, dass Morwen fror. Sie legte Holz auf das Feuer nach, das bereits fast niedergebrannt war und reichte ihr aus ihrem Gepaeck eine Decke. Sie wusste nicht, ob ihre Worte zu der jungen frau durchgedrungen waren. Aber sie wollte auch nicht weiter darauf eingehen, denn sie wusste nciht, ob es angenommen worden waere. Stattdessen blieb sie schweigend stehn.
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BeitragThema: Re: Rangers of Ithilien   Mo Sep 28, 2009 1:41 pm

Morwen versuchte sich an der Gegenwart, an den stimmen Arnens und der Elbin zu halten, aber ihr Blick wurde erneut glasig und sie saß am Feuer unter den beiden decken und zitterte noch heftiger als zuvor. Nochimmer wirbelten bilder und grausige Stimmen durch ihren Kopf und ihr bewusstsein verlies erneut das Feuer und ihre Gefährten während sie nur wie eine statue dasaß schrie ihr Geist und alles in ihr versuchte sich zu rühren, zu bewegen oder davonzulaufen, aber es half nichts der Schatten umringte sie, zog sich zu wie die schlinge einer falle um den fuß eines Tieres.
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BeitragThema: Re: Rangers of Ithilien   Di Sep 29, 2009 10:13 pm

Arnen war unwillkürlich ein wenig zur Seite gewichen, als der Dolch plötzlich recht bereitiwllig in Morwens Hand geblitzt hatte. Das war eine Reaktion, die ihm so völlig durch ging, dass er lange nichts mehr dagegen zu tun vermochte. Doch angesichts der Tatsache, was womöglich sonst geschehen hätte können, war das wohl auch gar nicht so falsch.
Er nahm ihr diese Reaktion freilich nicht übel, war viel mehr besorgt darüber, denn ihr Traum musste also umso heftiger gewesen sein. Dennoch rückte er nicht wieder näher zu ihr, sondern sah nun zu der Elbin, die sich aufgerafft hatte, ihnen zu helfen.

Der Waldläufer kannte die Geschichten der Elben freilich. Er kannte wohl mehr, als jeder andere Gondorianer die Legenden und Mythen und insgeheim hoffte er, dass sie mit einem Elbenzauber helfen mochte. Doch der Teil in ihm, der der Realität nahe, der ganz in ihr war, wusste, dass das unsinnig war. Morwen hatte schlecht geschlafen und wenn es auch mehr sein mochte, vermutlich war es in dieser Gegend ohnehin nicht ratsam, Elbenzauber anzuwenden.
So kam es, dass er selbst nicht allzu enttäuscht über das Ausbleiben jener mythischen Macht war und statt dessen Morwen besorgt musterte. Dennoch schien sich ihr Zustand nicht zu verbessern und auch als die Elbin sie nun zudeckte und das Feuer wieder in Gang zu bringen versuchte, zitterte die junge Frau fürchterlich.

Unschlüssig sah Arnen sich um, ehe er aufstand und zu seiner Tasche ging. Diese öffnete er und suchte einen Moment darin, ehe er ein kleines Fläschchen hervorzog. Es war in Leder gebunden und somit die Farbe des Inhalts nicht zu erahnen. Mit diesem recht bitteren Trunk kehrte er zu Morwen zurück und weil die Elbin sich dazu bereit erklärt hatte, die Wache zu übernehmen, ließ er sich neben sie sinken und reichte ihr die Flasche, wobei er den Korken zuvor noch entfernt hatte.
"Trinkt davon einen Schluck", meinte er lächelnd und fügte hinzu: "Dann geht es Euch ein wenig besser."
Arnen war kein Wunderheiler, aber er war lange genug in der Wildnis gewesen, um zu wissen, wie man gewisse Dinge und Gebrechen verarzten konnte.
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Avari
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BeitragThema: Re: Rangers of Ithilien   Mi Sep 30, 2009 6:01 am

Morwen rührte sich lange zeit keinen Millimeter. Seine Stimme war wie ein flüstern inmitten eines Tosenden Sturmes aus grausigen bildern und fürchterlichen stimmen, eingehüllt in eine eisige Kälte die sie völlig umschlass. Sie wippte leicht vor und zurück und alles was ihre Lippen herrausbrachten war.
"Er wird kommen.... sie dürfen nicht untergehen.. nein... bitte... lass mich in ruhe.." in hektischem flüsterton so wie ein eiliges gebet wirderholte die diese satzfetzen und schien Arnen nicht zu bemerken, als er ihr jedoch von dem, was dort auch immer in der Phiole gewesen war zu trinken gab, war es dieser seltsam grässliche Geschmack der nun ihren Geis endlich von der Dunkelheit befreite.
Sie hustete und musste sich einen Moment an dem Stein festhalten, ehe sie nun wieder ganz zu sich kam. Sie hörte auf zu zittern und sah sich verwirrt um.
"Ist es schon morgen?" fragte sie leise, denn ihre erinnerung an das eben geschehene war so gut wie nicht vorhanden, nur eine ihr unbekannte sorge schwebte über ihr und die erinnerung an den traum.
Sie atmete einige male langsam ein um sih zu beruhigen und sah dann erst verwundert zu Arnen der noch neben ihr kniete und dann zu der Elbin. "Was ist passiert?" fragte sie vorsichtig udn ahnte das sie beiden erneut zu großem Dank verpflichtet war, vermtlich bereuhte Arnen längst das er sie mitgenommen hatte und sie fühlte sich unsagbar klein und unbedeutend in diesem Moment.
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BeitragThema: Re: Rangers of Ithilien   Mi Sep 30, 2009 10:00 am

Nessa hatte einen Moment gebraucht, um zu wissen, dass der Schatten, nicht nur in Morwens Traum eingedrungen war, sondern dass sie vielmehr unter seinem Einfluss stand. Sie biss sich auf die Lippe und ueberlegte. Wenn sie hier tat, was sie tun musste, um Morwen zu helfen, wuerde man wahrscheinlich auf sie aufmerksam werden. Elbische Magie inmitten der Finsternis war keine gute Idee. Schliesslich fragte sie Arnen

"Arnen, wie lange denkt ihr, wird diese Mission in Anspruch nehmen..."

Sie biss sich auf die Zunge, denn sie war kurz davor, Arnen mehr zu sagen, aber er brauchte im Moment nicht mehr zu wissen, und Morwen wuerde das Wissen auch nichts nutzen.
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BeitragThema: Re: Rangers of Ithilien   Mi Sep 30, 2009 9:55 pm

Arnen betrachtete die junge Frau besorgt. Sie wirkte noch immer sehr verstört und der Waldläufer wusste sich nicht recht zu helfen. Er kannte sich mit Kampfverletzungen aus, selbst mit Krankheiten, wie sie eben in der Wildnis auftraten und durch die Nähe zum Schwarzen Land noch verstärkt wurden. Aber von solcherlei Alpträume, die alles Andere als normal zu sein schienen, wusste er nichts. Auch konnte er nicht sagen, woher sie kamen oder wieso gerade Morwen nun einen hatte.
Vielleicht hatte solcherlei Träume öfters, vielleicht war es eine neue Teufelei des Dunklen Herrschers.

Als nun aber sein kleines Heilmittel doch Wirkung zeigte, war er ausgesprochen erleichtert und tat den Korken wieder auf die Flasche. Er war vielleicht kein Magier und auch kein Elb, kannte keine Magie und keine Wundermittel. Aber mit einem guten, bitteren Ginsterschnaps ließ sich so Manches vertreiben. Er hatte selbst nicht an die Wirkung eines solchen Unfugs glauben wollen. Aber hier war einfach keine Mystik im Spiel, sondern reine Natur und es lag nun einmal in der Natur der Sache, dass Alkohol dieser Art den Kreislauf in Schwung brachte und die Lebensgeister weckte.
Dennoch brauchte er nicht zu sagen, worum es sich gehandelt hatte. Es hatte seine Wirkung getan, mehr war nicht nötig.

Dennoch lächelte er, als Morwen nun wieder zu sich kam und legte die Decke wieder ordentlich zurecht. "Nein, es ist noch nicht Morgen", erwiderte er erleichtert, sie nun endlich wieder normal sprechen zu hören, sah dann aber zu der Elbin und zugleich zum Himmel, wobei der Blick des Waldläufers eine Mischung aus Besorgnis und metaphorischem Seufzen annahm. "Es dauert noch eine Weile bis zum Morgen."
Was ihre zweite Frage betraf, so sah auch er nun wieder zu der Fremdländerin, deren Namen er noch immer nicht kannte. Vielleicht konnte sie die Frage beantworten, denn er konnte es nicht. Zu seiner Überraschung aber stellte diese ihm eine Frage.

Nachdenklich sah er sich um, als könnte die Antwort an einer der ihn umgebenden Wände stehen. Doch dort war nichts. Nachdenklich strich er sich übers Kinn. "Ich kann es nicht sagen", gestand er, ehe sein Blick wieder zu Morwen glitt. "Aber vielleicht solltet Ihr zurückgehen. Ich kann Euch nicht zurückbringen, aber ich denke, Ihr werdet den Weg auch ohne mich finden."
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Avari
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BeitragThema: Re: Rangers of Ithilien   Do Okt 01, 2009 8:05 am

Morwen stand ein wenig schwankend auf und streckte sich an den stein gestützt. "Es tut mir leid Arnen" gestand sie leise. und blickte ihn reuhevoll an, nebenher damit beschäftigt ein wenig klarer im Kopf zu werden, nach einer Weile war sie sicher gut stehen zu können und lies den Stein los. Sie würde hie undheute nicht dem dunklen Herrenv erfllen... So weit käme es noch... und womöglich ihn mitnehmen nach Gondor... nein... sie würde stark sein und ihm gegenhalten. Ihr Herz zweiefelte einen Moment, vielleicht war es kein Traum sondern das was wirklich auf sie zukam... aber dann blickte sieArnen an und schließlich die Elbe.... Selbst wenn es so kommen würde, dann würde sie bis zum bitteren ende Kämpfen.. ihr Ausdruck veränderte sich ein wenig und es kam etwas trotziges udn starkes darin vor. Sie würde nicht aufgeben das schwor sie sich in jenem MOment der Kampf wäre erst verloren wenn der letzte Ritter Gondors auf dem Boden des Schlachtfeldes verblutete. Sie versuchte diese Gedanken die die Kälte vertrieben zu festigen udn dachte einen MOment nach, über ihren Vater... der mit seinen Mannen Minas Tirith und Osgiliath verteidigte, über Arnen der mit seinen Leuten in Ithilien kämpfte und darüber wie sie elbst und viele andere seit langem alles gaben um das Reich Gondor zu verteidigen. Es würde in jedem Falle nicht um sonst sein. Sie atmete tief ein und die kälte der Luft war nun eben nur noch in der Luft und bei weitem nichtmehr so unangenehm. Sie würde alles tun um nicht zuzulassen das die kalte Hand nocheinmal nach ihr griff, denn jetzt da sie das Gesicht der Elbin und das Arnens sah war ih klar gewesen das noch mehr als ihr Traum vorgefallen war und sie erinnerte sich auch der stimme in ihrem Kopf.
"nie wieder" flüsterte sie zu sich wä#hrend sie nocheinmal tief luft holte und dann wieder mit klarem blick und gestraffter Haltung dastand. Außer ein wenig Müdigkeit im esicht schien ihr nichts zu fehlen und ihr wille war unebrochen.
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Rangers of Ithilien
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